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Jugger: Spielgeräte und die wichtigsten Begriffe

Jugger: Spielgeräte und die wichtigsten Begriffe

Die Spielgeräte beim Jugger heißen Pompfen. Man unterscheidet zwischen dem Q-Tip, dem Stab, der Lang- und der Kurzpompfe. Dazu kommen noch die Ketten und das Schild als weitere  Geräte. Pompfen können mittlerweile käuflich erworben werden, meistens werden sie jedoch selbst gebastelt.

Wichtig ist, dass die Polsterung mindestens drei Zentimeter dick ist und man den darunter liegenden Kernstab nicht schon nach einem leichten Druck mit dem Daumen spüren kann. Das Verletzungsrisiko wäre sonst einfach zu groß.

Jugger: Die Pompfen im Überblick

Q-Tip

Der Q-Tip sollte zwei Meter lang sein und verfügt über zwei Schlagflächen. Der in der Mitte angebrachte Griff ist etwa 80 Zentimeter lang, die beiden Schlagflächen je 60 Zentimeter. Damit die Schläge mit dem Q-Tip regelkonform ausgeführt werden, ist der Griff stets mit beiden Händen zu führen, andernfalls gelten die Treffer nicht.

Schiedsrichter ermahnen Spieler, die zu häufig nur einhändig spielen, und können sie sogar des Platzes verweisen. Mit dem Q-Tip sind nicht nur einfache Treffer möglich, sondern es darf damit auch ‚gestochen‘ werden. Ideal als Kernstab eignet sich dabei ein GFK-Stab (?), der etwa 1,5 Zentimeter dick sein sollte.

Stab

Auch der Stab sollte stets mit beiden Händen geführt werden. Er ist 1,80 Meter lang und die Grifffläche befindet sich ebenfalls in der Mitte, jedoch genauso am Ende des Stabs. Sie ist stets 20 Zentimeter lang. Zwischen den beiden Griffen liegt die so genannte Blockfläche, die 50 Zentimeter lang ist. Wird ein anderer Spieler mit ihr getroffen, so zählt der Treffer nicht.

Die eigentliche Schlagfläche macht mit 90 Zentimetern den größten Teil des Stabs aus. Auch hier eignet sich der GFK-Stab mit einer Dicke von 1,5 Zentimetern ideal als Kernstab.

Lang- und Kurzpompfe

Die Langpompfe weist eine Länge von 1,40 Metern auf, die Schlagfläche ist mit einem Meter sehr lang, die Grifffläche nimmt die übrigen 40 Zentimeter ein. Auch dieses Spielgerät darf nur beidhändig geführt werden, damit eventuell erzielte Treffer zählen. Zusätzlich darf mit der Langpompfe gestochen werden.

Mit einer Gesamtlänge von nur 85 Zentimetern ist die Kurzpompfe das kleinste Spielgerät beim Jugger. Der Griff ist 20 Zentimeter lang, die Schlagfläche 65 Zentimeter. Die Kurzpompfe ist das einzige Spielgerät, das einhändig geführt werden darf, da der Spieler zusätzlich mit einem Schild bewaffnet ist, das er in der anderen Hand halten soll. Die Kurzpompfe eignet sich ebenfalls zum Stechen. Während bei der Langpompfe der bewährte 1,5 Zentimeter dicke GFK-Stab gerne als Kernstab verwendet wird, sollte dieser für die Kurzpompfe nur einen Zentimeter dick sein.

Die wichtigsten Begriffe rund um Jugger:

Der Jugg, der hin und wieder auch als Schädel bezeichnet wird, ist sozusagen der „Spielball“. Er besteht zum Beispiel aus Latex und Schaumstoff und ist in seiner Formgebung zumindest grob einem Hundeschädel nachempfunden. Er darf nur vom Läufer mit den Händen berührt oder getragen werden und die anderen Spieler dürfen ihn nur mit ihren Spielgeräten schlagen.

Mal, Platzieren, Stein und Pompfe

Als Mal wird das gegnerische Tor bezeichnet. Es kann ebenfalls als Platzierfeld auftreten und die Vorrichtung besteht, genau wie der Jugg, aus Schaumstoff. Der Jugg muss in das Mal gesteckt werden und auch ohne Festhalten dort stecken bleiben. Dann spricht man vom Platzieren, wofür es einen Punkt gibt.

Mit Hilfe des Steins wird die Dauer des Spiels abgemessen. In der Regel beträgt diese 200 Steine, die sich in je eine Halbzeit aufgliedern. Die Zeiteinheit Stein wird etwa mit 1,5 Sekunden gleich gesetzt. Pompfen sind Polsterwaffen, die von den Pompfern getragen werden. Sie dürfen niemals von oben geschlagen werden.

Treffer, Schlag, Spielfeld und mehr

Als Treffer werden im Jugger Sport alle Schläge bezeichnet, die entsprechend der Regeln des Spiels ausgeführt wurden. Als Schlag wird das Berühren des Gegners mit der Pompfe bezeichnet, unabhängig davon, ob diese regelkonform war oder nicht. Die Trefferzone muss für einen echten Treffer getroffen werden, von ihr ausgenommen sind Hände und Kopf.

Das Spielfeld für den Jugger Sport entspricht in seinen Abmessungen einem Rechteck, bei dem die Ecken abgeschnitten worden. Die gesamte Länge beträgt dabei 40, die Seitenlinie 30, die gesamte Breite 20 und die Grundlinie 10 Meter. Am Mittelpunkt des Spielfelds befindet sich eine Markierung, auf die der Jugg vom Schiedsrichter platziert werden muss.

Das Mal schließlich befindet sich auf den Seiten der Mannschaften und sollte einen Durchmesser von etwa 50 Zentimeter aufweisen. Zusätzlich sollte es oben oder mittig eine Öffnung mit einem Durchmesser von 12 Zentimeter haben.